Profisportler: So holst du dir deine deutschen Rentenbeiträge zurück.
Fundsback hat seit 2015 Fußballspieler aus Brasilien, Basketballspieler aus den USA und Sportler aus Japan, Ghana und Peru bei der Rückforderung ihrer Rentenbeiträge unterstützt. Der Ablauf ist derselbe, durch höhere Gehälter liegen die Erstattungen in solchen Fällen oft höher.

“Got €16,400 back. Camilo kept me updated every step.”
James T. · Canada
Ratgeber-Pfad
Rentenerstattung für Sportler und internationale Arbeitnehmer
Alle Nicht-EU-Arbeitnehmer, die in Deutschland gearbeitet haben, können ihre Rentenbeiträge zurückfordern. Für Sportler gelten dieselben Regeln.
Gleiche Regeln: Nicht-EU, 24 Monate Wartezeit, Rentenbeiträge
Profisportler zahlen wie alle anderen Arbeitnehmer in das deutsche Rentensystem ein. Nach dem Wegzug aus Deutschland und 24 Monaten Wartezeit ist eine Erstattung möglich.
Höhere Gehälter bedeuten oft höhere Erstattungsbeträge
Profisportler verdienen oft überdurchschnittlich. Das führt zu höheren Rentenbeiträgen und damit meist zu größeren Erstattungen.
Fundsback übernimmt alles, von den Formularen bis zur Auszahlung
Wir kümmern uns um die Dokumentenvorbereitung, die rechtliche Koordination mit der Deutschen Rentenversicherung und die internationale Auszahlung. Erfolgsbasiert, ohne Vorabkosten.
Für eine Laufbahn wie deine gemacht
Das Deutschland-Kapitel ausländischer Profis fällt meist kurz und gut bezahlt aus. Ein Zweijahresvertrag bei einem Bundesligisten, eine Saison in der Basketball-Bundesliga, ein Engagement, das mit dem nächsten Transfer endet: Viele Sportler verbringen eine feste Spanne auf einer deutschen Gehaltsabrechnung und ziehen dann weiter. In jedem dieser Monate hat sich das deutsche Rentensystem seinen Anteil am Lohn genommen, und solange niemand ihn zurückholt, behält es ihn.
Der Anspruch selbst ist kein Sonderprogramm für Sportler. Er läuft über die normale Regel für alle, die von außerhalb der EU in Deutschland gearbeitet haben und danach gegangen sind, und deshalb steht er dem Physio und dem Co-Trainer zu denselben Bedingungen zu wie dem Stürmer. Was sportliche Fälle heraushebt, ist nicht das Recht, sondern die Laufbahn, auf die das Recht trifft: kurz, hoch bezahlt und oft beendet durch einen Wechsel ins Ausland. Jeder dieser drei Züge verschiebt die Rechnung, also nimmt sich dieser Ratgeber einen nach dem anderen vor.
Warum ein höheres Gehalt nicht immer eine höhere Erstattung bedeutet
Ein Spitzengehalt hebt die Erstattung durchaus, nur wächst sie nicht endlos mit. Erstattet wird dein eigener Rentenbeitrag, und der betrug 9,3% deines Bruttolohns, aber nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze, dem monatlichen Einkommensdeckel, über den hinaus das System nicht mehr zählt. Unter der Grenze steigen Lohn und Beitrag gemeinsam. Darüber, wo viele Profis liegen, bleibt der Monatsbeitrag am Deckel stehen, so hoch das Gehalt darüber auch klettert.
Für einen gut bezahlten Sportler hängt die Erstattung deshalb nicht an der Zahl im Vertrag. Sie hängt daran, wie viele Monate am oder über dem Deckel lagen. Ein Stürmer mit Rekordvertrag und ein Rotationsspieler, die beide den Deckel überschritten, zahlten Monat für Monat denselben Rentenbeitrag; wer eine Saison länger blieb, nimmt mehr dieser gedeckelten Monate mit. Zwei Grenzen umreißen den Betrag: Zurück kommt nur deine eigene Hälfte, denn der gleich hohe Beitrag deines Vereins bleibt in der Kasse, und keine der beiden Hälften wurde je auf das Gehalt oberhalb des Deckels erhoben. Zur Einordnung: Bei über 3.500 dokumentierten Fällen liegt die durchschnittliche Erstattung bei 12.926 EUR, und sportliche Fälle sitzen wegen der hohen, aber gedeckelten Monatsbeiträge oft darüber.
Ein kurzes Engagement hält die meisten Spieler unter der Fünf-Jahres-Marke
Das deutsche Recht zieht bei 60 Beitragsmonaten eine Linie, knapp fünf Jahre, und diese Linie markiert das Minimum für eine eigene deutsche Rente. Die meisten Sportverträge kommen ihr nie nahe. Eine, zwei, vielleicht vier Saisons in einem deutschen Kader lassen den typischen Spieler deutlich darunter, und unter der Linie entsteht gar kein deutscher Rentenanspruch, also ist die Erstattung der Weg, auf dem das Geld nach Hause findet.
Ob das Überschreiten der Linie je eine Rolle spielt, entscheidet der Pass, und in einer Kabine variiert der Pass stärker als in fast jedem anderen Arbeitsumfeld. Ausschlaggebend ist, ob Deutschland und das Heimatland des Spielers ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen haben. Mit dem Pass eines Vertragsstaats, einem US-amerikanischen oder japanischen etwa, kippt deine Lage bei 60 deutschen Monaten: Du hast dir eine deutsche Rente verdient, und dieser Anspruch schließt die Auszahlung. Mit einem Pass ohne solches Abkommen, sagen wir einem ghanaischen oder peruanischen, verschließt die Länge deiner deutschen Zeit die Erstattung nie; dort entscheidet allein, wo du danach wohnst. Zwei Spieler, die auf derselben Bank saßen und im selben Fenster gingen, können auf entgegengesetzten Seiten dieser Regel landen.
Dein nächster Verein kann bestimmen, wann die Erstattung aufgeht
Die zweite Regel, auf die ein Sportler trifft, dreht sich um Geografie, und sie erwischt die, die direkt von einer Liga in die nächste wechseln. Zeitlich verlangt eine Erstattung zweierlei: Du musst Deutschland verlassen haben, und 24 Monate müssen vergehen, gezählt ab deinem letzten deutschen Beitrag, nicht ab dem Tag, an dem du anderswo unterschrieben hast. Diese letzte deutsche Abrechnung startet die Uhr, und sie liegt meist ein gutes Stück vor dem Wechsel.
Wo du als Nächstes landest, wiegt so schwer wie die Wartezeit. Solange du noch freiwillig in das deutsche System einzahlen kannst, führt es dich als künftigen Rentner und lässt das Geld liegen, und diese Option steht dir überall in der EU und in Großbritannien offen. Wechselst du von einem deutschen Verein zu einem innerhalb der EU, bleibt die Tür offen, und die Erstattung wartet weiter. Gehst du nach Hause oder in eine Liga außerhalb von EU und Großbritannien, schließt sich die Option, und genau das ist die Öffnung, die ein Antrag braucht. Für einen Spieler im Wechsel bremst oft nicht der Kalender die Erstattung. Es bremst das Land auf dem nächsten Vertrag.
Nicht nur die großen Namen
Die Aufmerksamkeit gilt den Spielern, doch derselbe Anspruch steht allen anderen zu, die von außerhalb der EU auf einer deutschen Sport-Gehaltsabrechnung standen: dem Athletiktrainer, dem Mannschaftsarzt, dem Videoanalysten, dem Zeugwart, der mit dem Verein reiste. Keiner von ihnen hat in ein, zwei Saisons eine deutsche Rente aufgebaut, die sich zu beziehen lohnt, und jeder von ihnen hat die Arbeitnehmerhälfte seiner Beiträge zurückgelassen. Weitet man den Blick über den Sport hinaus auf jeden Nicht-EU-Beschäftigten, der durch Deutschland zieht und wieder heimgeht, gehen die ungenutzten Ansprüche in die Hunderte Millionen Euro.
Zwei Dinge halten das meiste davon unangetastet. Erstens sagt es niemandem Bescheid: Die Rentenkasse schickt keine Nachricht, wenn eine ausländische Kraft geht, also wartet der Anspruch im Stillen. Zweitens der Antrag. Solange du beim Verein warst, haben dessen Büro und dein Berater den deutschen Papierkram und die deutsche Sprache für dich aufgefangen; beantragen lässt sich die Erstattung erst, wenn du weg bist und diese Unterstützung längst beim nächsten Transfer sitzt. Deutsch ist die einzige Sprache, die der Antrag spricht, auf dem Formular wie in jedem Brief, den er auslöst, und der einzige Weg, den er akzeptiert, ist Papierpost an den Regionalträger der Rentenversicherung, der deinen Verlauf führt.
Du musst keine fremde Bürokratie neu lernen, um dir zu holen, was du eingezahlt hast. Gibst du den Fall an Fundsback, schrumpft dein Teil auf eine Unterschrift und ein paar hochgeladene Dokumente, alles online: Ein externer Anwalt reicht den Antrag ein, beantwortet jeden Brief der Rentenkasse und hält die gesamte Rentenerstattung von der ersten Zeile bis zur Überweisung auf Englisch. Für Spieler und ihren Stab machen wir das seit 2015. Das Risiko liegt dabei auf unserer Seite: Vor der Auszahlung fließt kein Cent an uns, und bleibt die Erstattung aus, stellen wir auch nichts in Rechnung.
Fragen, die Sportler häufig stellen
Wer kann eine Rentenerstattung beantragen?
Die Rentenerstattung ist meist für Personen relevant, die in die deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben, heute nicht in eine reguläre Rente fallen und prüfen wollen, ob die Auszahlung der Beiträge sinnvoller ist als ein späterer Rentenbezug.
ExploreWie lange dauert eine Rentenerstattung meist?
Die Dauer hängt von Versicherungsverlauf, Dokumentenstand und der Bearbeitung durch die Behörden ab. Der erste Schritt sollte zuerst klären, ob eine Rentenerstattung realistisch ist, bevor feste Zeitrahmen genannt werden.
ExploreBereit für den richtigen nächsten Schritt?
Nutze den Ratgeber zur Orientierung und gehe dann in den passenden Service oder in den Kontakt.

